Wir zeichnen seit 2019 Arbeitgeber im deutschen Mittelstand aus — unabhängig, nach klaren Kriterien und ohne Gefälligkeitsurteile. Damit das Siegel ein echtes Signal bleibt, legen wir unsere Methodik offen.
Im Mittelstand stecken großartige Arbeitgeber. Nur sieht man es ihnen von außen oft nicht an. Während Konzerne ganze Employer-Branding-Abteilungen unterhalten, fehlt kleineren Betrieben die Bühne.
Genau diese Lücke schließt das Siegel: Es übersetzt gelebte Arbeitgeberqualität in ein nachprüfbares, sichtbares Signal — dort, wo Fachkräfte ihre Entscheidung treffen. Damit das glaubwürdig bleibt, vergeben wir es nur nach Prüfung und nie automatisch mit dem Beitrag.
Nur nach Prüfung vergeben — nie automatisch mit dem Beitrag.
Die Bewertung folgt festen Kriterien, nicht dem Beitrag. Wer die Anforderungen nicht erfüllt, wird nicht ausgezeichnet — auch wenn er zahlt.
Kriterien, Gewichtung und Ablauf sind öffentlich. Jedes Profil trägt eine Prüfnummer und ein Gültigkeitsjahr.
Das Siegel gilt zwölf Monate. Eine Verlängerung setzt eine Aktualisierung voraus — so altert die Aussage nicht.
Wir bewerten Arbeitgeberqualität dort, wo sie für Mitarbeitende spürbar wird. Die Kriterien werden relativ zur Unternehmensgröße angelegt — gute Arbeitgeberschaft ist keine Frage der Mitarbeiterzahl.
Das Unternehmen beantwortet einen strukturierten Fragebogen entlang der zwölf Kriterien und reicht Belege ein.
Eine anonyme Befragung der Belegschaft gleicht das Selbstbild mit der gelebten Realität ab — der wichtigste Prüfschritt.
Unsere Prüfer:innen werten Auskunft und Befragung aus, plausibilisieren Angaben und ermitteln den Erfüllungsgrad je Feld.
Bei Erfüllung der Schwellenwerte wird ausgezeichnet — inkl. Siegel, Zertifikat, Profil und Badge. Andernfalls gibt es ein ehrliches Feedback statt eines Siegels.